Möwen

Ich weiß nicht, wo die Möwen ihre Nester bauen.
Ich bin wie sie,
ewig im Flug.
Das Leben streife ich wie sie.
Das Wasser, die Nahrung zu greifen.
Und wie sie, vielleicht liebe ich die Ruhe.
Die meerende Ruhe,
aber mein Schicksal ist
Leben, taumelnd im Sturm.
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Frühling …

lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte! Denkt Ihr, dass Gartenarbeit etwas für Spießer und perfektionistische, freakige Boku-Studenten ist, die mit ihrem Wissen über Wald und Natur nur angeben wollen, um ein bisschen von der Coolness zu bekommen, die sie sich als brillenschlangiges Zahnspangengebiss gewünscht hätten?

Falsch gedacht! Denn wer Gartenarbeit betreibt, ein bisschen in der Erde buddelt oder auch nur seinen Finger in Erde taucht, spürt etwas unbeschreibliches, was plötzlich auf einem einwirkt. Man entdeckt die Kraft seines eigenen Zen-Gartens. Was man davon hat? Als rastloser Geist, getrieben von Alltagsstress und Unzufriedenheit, kann man abschalten, vom Leben, von den Gedanken, die einen selbst im Schlaf nicht loslassen wollen. Man erreicht mit dem Erdewühlen einen meditativen Zustand voller Zuversicht und Gedankenfreiheit. 

Pflanzt Samen in Töpfe! Kümmert euch um eure Zimmerpflanzen und zollt Ihnen ein wenig Respekt und Aufmerksamkeit! Ihr werdet es Ihnen danken. Und zwar spätestens dann, wenn ihr wieder mal von euren Gedanken überrollt werdet, eure Dämonen sich in der Kehle festbeißen und nicht mehr loslassen wollen. Spätestens dann ist es höchste Zeit für Gartenarbeit! Und ein wenig Wein!